Hexe des Westens
Resutierend aus dem Phänomen, dass es Menschen auf dieser wunderschönen Welt gibt, die eine naturgegebene Neigung zu einer gewissen Harmoniesucht in ihrem Leben haben, ergibt sich auch immer wieder der gewisse Lebensumstand, dass man dennoch auf natürliche Grenzen treffen oder diese gar überschreiten kann.
Zu meinem Leidwesen oder zum Glück (ich habe mich noch nicht entschieden) gehöre ich zu eben jenen harmoniesüchtigen Menschen, die Konfliktpotential einzig und allein mit sehr vertrauten Menschen entwickeln und oft eher als Schaf gelten (ich bevorzuge das schwarze natürlich).
So geschieht es denn, wenn man dann sich ganz plötzlich doch einmal auflehnt gegen irgendetwas oder irgendjemanden, dass dieses doch so ungewöhnliche Verhalten plötzlich viel mehr wiegt als das einer sowieso den ganzen Tag launischen Bergziege (ich finde Schafe viel besser als Ziegen) und man schneller als man sich versieht zur Hexe des Westens wird.
Müsste man also vorerst schonmal Pulver verschiessen um die ach so sensible Menschheit auf die eigenen Grenzen vorzubereiten? Oder muss ich einfach das Konstrukt umbauen?
Zumindest hat es meinem Freund Bob (zwei Einträge und zweimalige Erwähnung, gewöhn dich nicht dran) hoch erfreut, dass ich ab und an zur Hexe des Westens werde.